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Abstimmung im Bundestag. Albert Rupprecht hat gegen die „Ehe für alle“ gestimmt
Hierzu MdB Albert Rupprecht:

„Ich habe heute im Bundestag gegen die sogenannte Ehe für alle gestimmt. Unterschiedliches gleich zu machen wird niemandem gerecht. Nur aus der Beziehung von Mann und Frau können Kinder hervorgehen. Und deswegen ist für mich die Ehe zwischen Mann und Frau etwas anderes als eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft und genießt zu Recht den besonderen Schutz nach Artikel 6 unserer Verfassung. Und deswegen lehne ich die Ehe für alle ab.

Selbstverständlich respektiere ich Menschen, die ihr Lebensglück in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung finden. Und richtigerweise diskutieren wir darüber, welche Rechte und Pflichten Partner in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft haben. Dazu haben wir in den vergangenen Jahren Veränderungen beschlossen und die Diskussion wird und muss weitergehen. Aber Ehe muss Ehe bleiben!

Zudem hat die SPD mit dieser kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzten Abstimmung die Abmachungen aus unserem Koalitionsvertrag gebrochen. Dort hatten alle Koalitionspartner vereinbart, Gesetzentwürfe nur in gegenseitigem Einvernehmen auf die Tagesordnung zu setzen. Daran hat sich die SPD klar nicht gehalten und ist vom gemeinsam beschlossenen Kurs abgewichen. Stattdessen hat sie mit den Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke diese Abstimmung zur „Ehe für alle“ erzwungen. Außerdem ist es für mich ein deutliches Signal, dass die SPD nach der Bundestagswahl ein rot-rot-grünes Bündnis mit den Linksparteien anstrebt.“




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