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Albert Rupprecht macht sich für Förderprogramm für produktionsnahe Corona-Therapeutika stark

Hierzu Albert Rupprecht, MdB:
„Bereits zu Beginn der Pandemie habe ich mich unter anderem mit meinem Landtagskollegen Tobias Reiß in Verbindung gesetzt, um die Initiative zur Medikamentenforschung besonders für die Behandlung schwerer COVID-Krankheitsverläufe zu ergreifen. Wir haben deshalb auf beiden Ebenen bei den zuständigen Bundes- und Landesministerien für die Unterstützung forschender Unternehmen und Instituten in Deutschland gedrängt, sowie zahlreiche Gepräche mit Wissenschaftlern und forschenden Pharmaunternehmen dazu geführt. Als forschungspolitischer Sprecher der CDUCSU-Fraktion im Bundestag ist es für mich von hoher Bedeutung, die Entwicklung und Produktion von COVID-Therapeutika in Deutschland auf Weltspitzenniveau zu etablieren.
Solange Menschen an dem Corona-Virus erkranken, müssen wir alles tun, um den Patienten die bestmögliche Behandlung zur Verfügung zu stellen. Wirksame und gut verträgliche Medikamente sind bislang nicht ausreichend vorhanden und noch immer treten schwere Krankheitsverläufe in allen Altersgruppen auf.
Mit dem heute verkündeten Förderprogramm in Höhe von 300 Millionen Euro stellen wir im Bundestag die Weichen für die produktionsnahe Entwicklung von Therapeutika auf Basis der bisherigen Studienergebnisse. Bei einer Reihe von erfolgsversprechenden Präparaten befinden wir uns auf der Zielgeraden bis zu einer Zulassung. In meiner Funktion als Sprecher für Bildung und Forschung der Unionsfraktion ist es mein Kernziel, die Erkenntnisse aus der Forschung zur medikamentösen Behandlung von COVID-Patienten schnell in der Praxis nutzbar zu machen und die Heilungschancen bei COVID-Infektionen zu verbessern.“
Zum Hintergrund:
Das Bundesforschungsministerium hat heute Forschung und Unternehmen dazu aufgerufen, erfolgversprechende

Medikamente mit Unterstützung des Bundes zügig zur Zulassung zu bringen und in die Produktion einzusteigen. Dafür stellt das BMBF 300 Millionen Euro bereit. Die 300 Millionen
Euro wurden bewilligt, weil anstehende letzte klinische Erprobungsphasen besonders kostenintensiv sind, was einige Unternehmen allein nicht schaffen würden. Zudem soll die Unterstützung beim Hochfahren der Medikamentenproduktion helfen. Durch den frühzeitigen Anlauf der Produktion kann die Bereitstellung dieser neuen Medikamente weiter beschleunigt werden.

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