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Albert Rupprecht freut sich über Corona-Milliardenpaket

Hierzu Albert Rupprecht:
„Lernen unter Corona-Bedingungen zwischen Home-Schooling und Wechselunterricht. Unseren Kindern und Jugendlichen wird seit einem Jahr viel zugemutet. Als bildungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion liegt die Frage, wie wir Schülern, Lehrern, aber auch Eltern in dieser für uns alle schwierigen Ausnahmesituation unter die Arme greifen können, in meinem Zuständigkeitsbereich.
Dies reicht vom Digitalpakt, der an einigen Schulen erst Home-Schooling ermöglicht hat bis hin zur Frage, mit welchen Testkonzepten die Schulen wieder öffnen können ohne die Gesundheit aller zu gefährden. In den letzten Wochen hatte ich als Leiter der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der Unionsfraktion das Thema Schulen und die Frage, wie Schulbildung auch in der Corona-Pandemie funktionieren kann, mehrfach auf die Tagesordnung gesetzt. Neben Fachgesprächen mit Experten u.a. zu den so genannten „Gurgel-Tests“ haben wir auch die Erstellung des heute im Bundeskabinett verabschiedeten Milliardenpakets „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ begleitet.
Unsere Kinder und Jugendlichen haben es verdient, dass wir sie bestmöglich unterstützen und ihnen in dieser Ausnahmesituation das Werkzeug an die Hand geben, um sie trotz der aktuellen Umstände fit für die Zukunft machen. Als bildungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion ist es mir besonders wichtig, dass Schüler durch die Corona-Pandemie nicht den Anschluss verlieren. Ich begrüße es sehr, dass wir mit dem jetzt beschlossenen Milliardenpaket den Kindern und Jugendlichen Unterstützungsangebote geben, die gleichzeitig auch ihre Familien entlasten.“

Zum Hintergrund:
In der heutigen Sitzung hat das Bundeskabinett beschlossen, dass der Bund ein „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in Höhe von 2 Mrd. Euro in den Jahren 2021/2022 auflegen wird. Die Gelder werden jeweils zur Hälfte für den Abbau von Lernrückständen (ca. 1 Mrd. Euro) und zur Förderung frühkindlicher Bildung, für Freizeit-, Ferien- und Sportaktivitäten sowie für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Alltag und in der Schule (1 Mrd. Euro) eingesetzt. Ziel ist es, unter Nutzung bereits vorhandener Strukturen möglichst rasch Abhilfe zu schaffen. Dabei wird der Bund auch den Ländern erhebliche zusätzliche Mittel über eine Änderung des Finanzausgleichgesetzes zur Verfügung stellen, seine Programme im Bereich der frühkindlichen und außerschulischen Bildung deutlich ausweiten und Kinder aus Familien mit kleinen Einkommen gezielt unterstützen. Der Bund erwartet, dass sich die Länder mit einem substantiellen eigenen Beitrag und weiteren Maßnahmen an der Umsetzung beteiligen und dies auch transparent darstellen.

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