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Albert Rupprechts als bildungs-und forschungspolitischer Sprecher 

 Das Corona-Virus hat unser aller Leben umgekrempelt. Der geplante Urlaub, die Osterfeiertage im Kreise der Familie – vieles müssen wir nun an die neue Situation anpassen. Begriffe wie Reproduktionszahl und Risikogruppen sind plötzlich Tagesgespräch und nicht nur wissenschaftlichen Fachdiskussionen vorbehalten. Als forschungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion hat Albert Rupprecht in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die deutschen Forschungsinstitute heute gut aufgestellt sind. 

Hierzu Albert Rupprecht: 

„Wir arbeiten im Bundestag gerade mit Hochdruck daran, um die Corona-Krise so schnell wie möglich zu lösen. Doch dieser Virus ist neu und wir können ihn nur mit Hilfe der Forschung in den Griff bekommen. Alle arbeiten unermüdlich an Medikamenten und einem Impfstoff. Ich bin sicher, dass wir das schaffen werden, denn wir haben richtig gute Universitäten und Forschungsinstitute. Jetzt zahlt es sich aus, dass wir jedes Jahr mehr Geld in die Forschung gesteckt haben. 

Ich habe mich in den letzten Wochen dafür eingesetzt, dass mit einer „Task Force“ die Zusammenarbeit zwischen der Forschung und Patientenbehandlung verbessert wird. Jetzt ist mit 150 Millionen Euro vom Bund ein Forschungsnetzwerk der deutschen Universitätskliniken gestartet. Wir brauchen einen ungehinderten und engmaschigen Informationsaustausch unter den Ärzten und Wissenschaftlern. Nur wenn jetzt alle bestmöglich zusammenarbeiten, können wir auf baldige Besserung bei der Behandlung hoffen. Dazu muss auch ein bundesweiter Austausch von Daten über die 

Patientenbehandlung möglich sein. Im Klinikum Weiden muss doch ankommen, was in München, Hamburg oder sonst wo erfolgreich erforscht wurde – und zwar möglichst in Echtzeit. Unser Wissen muss schneller wachsen, als sich der Virus ausbreiten kann. Der Virus macht schließlich nicht an Ländergrenzen halt.“ 

Neben dem Themenbereich „Forschung“ gehört auch das Thema Bildung zum Aufgabengebiet von Albert Rupprecht als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der Unionsfraktion. 

Hierzu Albert Rupprecht: 

„Wichtig ist auch, dass Lehrer, Eltern und Schüler angesichts geschlossener Schulen bestmöglich unterstützt werden. Wir haben eine Schul-Cloud entwickelt, eine Art digitales Klassenzimmer. Lehrer können damit von daheim weiter unterrichten und Schüler gemeinsam Aufgaben lösen. Das ist zwar kein vollständiger Ersatz, hilft aber den Lehrern und entlastet Eltern. Die vom Bund geförderte HPI-Schul-Cloud steht Schulen offen, die noch keine eigene digitale Lernumgebung nutzen können. Wir helfen als Bund in der Krise und unterstützen den Freistaat in seiner Zuständigkeit für die Schulen. Und wer seine Kinder unabhängig vom Schulunterricht daheim mit spannenden Einblicken in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sinnvoll beschäftigen will, kann ab sofort die neue Internetseite www.mintmagie.de besuchen. 

Auch an den Hochschulen herrscht derzeit Ausnahmezustand. Vorlesungen fallen aus oder, wo möglich, wird auf digitalen Betrieb umgestellt. Egal wie es gerade an den Hochschulen aussieht: Um sein BAföG muss sich niemand sorgen. Wir haben sichergestellt, dass die Unterstützung zum Lebensunterhalt fortgezahlt wird. Mehr noch: Wer im Krankenhaus, in der Pflege oder in der Landwirtschaft jetzt mit anpackt und Geld verdient, bekommt sein BAföG danach ohne Kürzung weitergezahlt. Dafür haben wir innerhalb von einem Tag das Gesetz geändert, was sonst Monate gedauert hätte. 

Wir müssen aber auch aufpassen, dass uns nicht die Ausbildungsbetriebe wegbrechen. Für die Auszubildenden ist es wichtig, dass ihr Betrieb nach der Krise noch existiert. Daher werden wir uns weiter dafür einsetzen, Entlastung für die Unternehmen zu schaffen. Ein Weg könnte sein, Auszubildende sofort mit unter den Schirm des Kurzarbeitergeldes zu nehmen.“ 

Albert Rupprecht leitet als Vorsitzender die Sitzung der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung im Deutschen Bundestag. Zu Gast in dieser Sitzung: Prof. Dr. Helmut Schwarz, der damalige Präsident der Alexander von Humboldt Stiftung und Prof. Dr. Peter Strohschneider, der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 

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