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Albert Rupprecht freut sich über Fördertopf von 350 Mio. Euro 

 „Einen Meisterabschluss zu machen braucht vor allem Zeit, verursacht aber auch hohe Kosten. Um die Entscheidung zu einer solchen Fortbildung zu erleichtern, habe ich mich als Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Bildung und Forschung der Unionsfraktion dafür eingesetzt, dass in dieser Wahlperiode mit dem heute verabschiedeten Aufstiegsfortbildungs-förderungsgesetz, dem Aufstiegs-BAföG, verbesserte Förderleistungen von zusätzlich insgesamt 350 Mio. Euro zur Verfügung stehen. 

Als Arbeitsgruppe hatten wir bereits frühzeitig unsere Vorstellungen zur Überarbeitung des Gesetzes an das zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung weitergegeben. Es hat mich daher umso mehr gefreut, dass viele unserer Punkte bereits im Gesetzentwurf des Ministeriums berücksichtigt wurden. 

Das Aufstiegs-BAföG steht nun denjenigen zur Verfügung, die einen Aufstieg zum Meister, Fachwirt, Techniker, Erzieher oder Betriebswirt planen. Zudem wird die Finanzierung einer Fortbildung erleichtert. Der Zuschuss zu einer Fortbildungsmaßnahme wird von 40 auf 50 Prozent erhöht. Für Vollzeitgeförderte gibt es zusätzlich noch einen Beitrag zum Unterhalt, der jetzt als Vollzuschuss gezahlt werden soll. Dies kommt insbesondere Vollzeitschülern in sozialen Berufen – wie angehenden Erzieherinnen und Erziehern – zugute. 

Zudem freut es mich sehr, dass wir eine unserer zentralen Forderungen im Gesetz unterbringen konnten. Derjenige, der nach einer erfolgreichen beruflichen Fortbildung ein Unternehmen gründet, bekommt den Rest seines Darlehens erlassen. Dies ist aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt, um Anreize für eine Betriebsgründung- oder übernahme zu setzen. 

Zum Hintergrund 

Am heutigen Freitag hat der Deutsche Bundestag mit der 2./3. Lesung die von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek eingebrachte Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) beschlossen. 

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