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Albert Rupprecht freut sich über Einwand des Energieministeriums 

 Der Zickzackkurs des bayerischen Energieministers Hubert Aiwanger im Zusammenhang mit dem SüdOstLink geht weiter. 

Das Bayerische Energieministerium hat nun im Namen des Freistaats Bayern eine Einwendung gegen den beschlossenen Verlaufskorridor des SüdOstLinks bei der Bundesnetzagentur eingereicht

In der Begründung des Einwands ist das Ministerium auf die Linie der Nordoberpfälzer Mandatsträger eingeschwenkt, die bereits seit Jahren eine ernsthafte und detaillierte Prüfung der Bündelung der Stromtrasse mit der A93 fordern. „Gerade eine Bündelung des SuedOstLinks mit der Bundesautobahn A 93 drängt sich aus hiesiger Sicht als eine Alternative auf. […] Es ist daher nicht auszuschließen, dass eine alternative Trassenführung entlang der A 93 von der Bundesnetzagentur unzulässigerweise bereits frühzeitig abgeschichtet wurde, d. h. ohne eine vertiefte Prüfung vorzunehmen“, so die Begründung im Schreiben an die Bundesnetzagentur. (Das Original-Schreiben liegt dieser Pressemitteilung bei.) 

Hierzu Albert Rupprecht: 

Ich freue mich, dass das Bayerische Energieministerium und Minister Hubert Aiwanger nun nach einigem Hin und Her auf unsere Argumentation aufgesprungen ist. Jetzt heißt es für ihn aber auch, dass er dran bleibt und die Umsetzung der Forderungen weiter ernsthaft verfolgt“. 

Zum Hintergrund: 

Noch im letzten Jahr sah Energieminister Hubert Aiwanger keinerlei Handlungsbedarf, da der SüdOst-Link „derzeit eine bundespolitische Beschlusslage“ sei, die er aus Bayern nicht „aushebeln“ könne (Schreiben an Landrat Andreas Meier vom 22.03.2019). Nach mehreren Schreiben  und auf Drängen der Mandatsträger aus der nördlichen Oberpfalz schrieb Energieminister Hubert Aiwanger am 09. Oktober 2019 an Landrat Andreas Meier „Aus meiner Sicht kann die Bündelung von Stromleitungen mit dem Verlauf von Autobahnen eine sinnvolle Lösung darstellen“. Es bedurfte jedoch drei weiterer Schreiben von Albert Ruprecht, MdB, den Landtagsabgeordneten Tobias Reiß und Dr. Stephan Oetzinger, Landrat Andreas Meier, sowie dem stellvertretenden Landrat von Tirschenreuth Roland Grillmeier, bis Minister Hubert Aiwanger diese Aussage am 15.01.2020 in einem Schreiben an Albert Rupprecht wiederholte und den Einspruch Bayerns in Aussicht stellte. 

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